Im Zuge des „Arabischen Frühlings“ gehen Teile der syrischen Bevölkerung gegen die jahrzehntelange Herrschaft der Assad‑Familie auf die Straße. Diktator Baschar al-Assad reagiert mit militärischer Gewalt.
Regierungstruppen schießen auf Demonstrierende, später setzt das Regime sogar Fassbomben und Giftgas gegen die eigene Bevölkerung ein. Der Konflikt weitet sich aus. 2014 steigt der sogenannte „Islamische Staat“ zu einer zentralen Macht in der Region auf, kontrolliert große Gebiete in Syrien und im Irak und verübt auch Terroranschläge in Europa. Immer mehr internationale Akteure greifen in den Krieg ein, darunter Russland, der Iran, die Türkei und die USA. Aus dem syrischen Bürgerkrieg wird ein internationaler Stellvertreterkrieg.
Die Folgen sind verheerend: Über eine halbe Million Menschen sterben, rund 14 Millionen Menschen werden vertrieben, innerhalb Syriens und ins Ausland. Teile dieser Fluchtbewegung erreichen auch Europa – viele Geflüchtete suchen Schutz in Deutschland. Im Dezember 2024 bricht das Assad-Regime überraschend zusammen. Wie kommt es zu dieser dramatischen Wende? Und ist der Krieg damit wirklich vorbei?
In diesem Video erklärt Mirko Schritt für Schritt, wie es zum Krieg in Syrien kommt und warum schließlich so viele internationale Akteure eingreifen. In Zusammenarbeit mit Dr. Carsten Wieland.