Seit Zehntausenden Jahren begleitet Glaube die Menschheit: an Gott, Allah, oder Götter, an ein Leben nach dem Tod. Menschen leben ihre Spiritualität vielfältig aus, beispielsweise auch durch Astrologie, Manifestieren oder Tarot. Doch woher kommt dieses Bedürfnis? Brauchen wir Glauben?
Psychologe Leon Windscheid bezeichnet sich selbst als Atheist und will verstehen, warum Menschen glauben und was ihnen Religion, Gebet oder Spiritualität geben.
Leon trifft Angela, die, nach schweren Verlusten, ihren christlichen Glauben vertieft hat. Ihre Geschichte zeigt, wie eng Glaube, Hoffnung und der Umgang mit Tod und Krisen verbunden sein können.
In einem Sozialexperiment treffen unterschiedliche Perspektiven aufeinander: gläubig, spirituell, atheistisch. Dabei lernt Leon auch Lisa kennen - eine Muslima, die als Jugendliche vom Katholizismus zum Islam konvertiert ist. Er besucht sie in Köln, um ihre Beweggründe besser zu verstehen und fragt sich dabei, ob es auch ihm guttun würde, an etwas zu glauben.
Sozialpsychologe Prof. Detlef Fetchenhauer gibt einen Einblick in die Wissenschaft und ordnet ein, welche Rolle Religion, Spiritualität und Glaube für unser Denken, Fühlen und Zusammenleben spielen.