Was im Körper beim Sterben passiert (CC BY-SA 4.0)

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Was im Körper beim Sterben passiert (CC BY-SA 4.0)

Beim Sterben setzt ein biologisches Grundprogramm ein, das für viele Menschen ähnlich abläuft und unumkehrbar ist. Zuerst stellen Nieren, Leber, Magen und Darm ihre Funktion ein, zuletzt Herz und Gehirn.

2 Min. | 06.04.2026

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ZDF/Terra X/K22/C. Eppelmann/E. Frank/S. Engel/Kawom/M. Heß

Textfassung

Beim Sterben setzt ein biologisches Grundprogramm ein, das für viele Menschen ähnlich abläuft und unumkehrbar ist. Nieren, Leber, Magen und Darm stellen ihre Funktion ein. Die meisten Sterbenden möchten nichts mehr essen und trinken. Denn das Gehirn schüttet Botenstoffe aus, die das Hungergefühl und Durstempfinden unterdrücken. Diese ausgeschütteten Opiate wirken wohl beruhigend und schmerzlindernd. Der Körper kann größere Flüssigkeitsmengen nicht mehr verarbeiten. Eine künstliche Flüssigkeitszufuhr kann daher Schwellungen und Luftnot unnötig verstärken. Ähnlich belastend wirkt sich häufig eine künstliche Ernährung aus: In der Sterbephase könnte sie zu Übelkeit und Erbrechen führen. In den letzten Stunden werden Hände und Füße kalt, das Blut zieht sich zurück, und auf der Haut zeigt sich eine Marmorierung. Das Gesicht wird sehr blass, oft vor allem um Lippen und Nase herum. Dieses markante „Todesdreieck“ ist häufig ein Zeichen für den nahenden Tod. Zuletzt wird der Atem unregelmäßig – es kommt zur sogenannten Rassel- oder Schnappatmung. Auch das Herz schlägt nun unregelmäßig, und die Organe erhalten so nicht mehr genügend Sauerstoff. Schließlich bleibt das Herz stehen. Das Gehirn stellt nach einigen Minuten endgültig alle Funktionen ein.

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