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Wie entsteht Marmor? (CC BY-SA 4.0)

Künstler wie Michelangelo erschufen Meisterwerke aus Marmor, abgebaut in der Umgebung von Carrara. Die Entstehung des Marmors beginnt vor 200 Millionen Jahren in einem flachen, warmen Ozean.

2 Min. | 09.03.2026

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ZDF/Terra X/O. Gurr/L. Bockius/E. Jesse/KawomGbR/K22/M. Heß

Textfassung

Seit Jahrhunderten fasziniert ein Gestein Bildhauer aus aller Welt: Künstler-Ikonen wie Michelangelo erschufen Meisterwerke aus Marmor, abgebaut in der Umgebung von Carrara. Die Entstehung des weltberühmten Marmors beginnt vor 200 Millionen Jahren in einem flachen, warmen Ozean. Belebt ist er von seltsamen Bewohnern: Zwischen Seeanemonen bevölkern sonderbare Gliederfüßer, die Trilobiten, den Meeresboden. Im Wasser treibt Plankton – Kleinstlebewesen mit einem Skelett aus Kalk. Sterben sie, sinken sie zu Boden und bilden eine Kalkschicht am Grund des Meeres. Über die Zeit transportieren Tektonische Kräfte, also die Bewegung der Erdkruste, die Kalkschicht in große Tiefen der Erde. Dort unten herrschen sehr hoher Druck und Temperaturen von über 400 Grad Celsius. Ein Blick auf die mikroskopische Ebene zeigt: Im Kalkstein gibt es winzige Mineralien, die aus dem Stoff Kalziumkarbonat bestehen. Durch die Hitze und den Druck verändern sie ihre Form und Struktur. Die Verwandlung von weichem Kalk zu festem Marmor wird Metamorphose genannt. Millionen Jahre später wird die Marmorschicht durch erneute Bewegungen in der Erdkruste an die Oberfläche gedrückt.

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