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Was sind Jetstreams? (CC BY-SA 4.0)

Jetstreams wehen bis 15 Kilometer über der Erdoberfläche, mit Geschwindigkeiten bis 300 km/h. Obwohl sie Höhenwinde sind, die wir am Boden nicht direkt spüren, beeinflussen sie unser Wetter.

2 Min. | 21.09.2026

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ZDF/Terra X/Bilderfest/Paula Hoyer/Lena Merkle/Maximilian Rügamer

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Jetstreams sind starke Höhenwindsysteme mit durchschnittlichen Geschwindigkeiten von 150 bis 300 km/h. Sie wehen etwa acht bis 15 Kilometer über der Erdoberfläche. Durch Temperaturunterschiede zwischen tropisch warmen Zonen am Äquator und den kalten Polen entstehen Druckunterschiede. Denn in den warmen Zonen steigt Luft auf, der Druck in der Höhe steigt. Am kalten Pol ist der Druck in der Höhe niedriger. Um die Druckunterschiede auszugleichen, strömt die Luft vom Äquator zu den Polen. Weil die Erde sich dreht, wird die Luft seitlich abgelenkt. Sie gelangt also nicht direkt zu den Polen. Stattdessen bilden sich Jetstreams aus, die von Westen nach Osten wehen. Sie verlaufen wellenförmig, weil Unterschiede zwischen Land und Meer sowie hohe Gebirge den Luftstrom immer wieder stören. Obwohl Jetstreams Höhenwinde sind, die wir auf der Erde am Boden nicht direkt spüren, beeinflussen sie unser Wetter. Hoch- und Tiefdruckgebiete am Boden werden von ihnen weitergetragen und bestimmen so, wohin sich Regengebiete, Stürme oder Schönwetterlagen bewegen. Aber durch den Klimawandel werden Temperaturunterschiede zwischen warmen und kalten Regionen immer kleiner. Die Jetstreams könnten sich verlangsamen. Dadurch bleiben Hoch- und Tiefdruckgebiete möglicherweise länger an einem Ort. So können Extremwetterlagen wie Hitzeperioden, Dürren oder Starkregen noch häufiger entstehen.b Sprecherin: Kerstin Atzbach

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